Glücksmomente im Herbst

Bin wohl, ähem, ein bisschen hinterher: Mitte Dezember dann mal die Glücksmomente des Herbstes fertig gestellt, die ich vor über zwei Monaten begonnen hatte aufzuschreiben…..trotzdem schöne Erinnerungen.

Der Papa hat den großen kleinen Sohn in’s Bett gebracht. „Die Mama soll nochmal kurz kommen“ wird mir ausgerichtet. Als ich in’s Kinderzimmer komme, schläft er schon fast, sieht mich, lächelt selig, kuschelt sich in das Kissen und schläft sofort ein.

Wenn ich den großen kleinen Sohn vom Kiga abhole und ihn noch „heimlich“ ein bisschen beobachten kann, wie schön er im Garten spielt.

Das Baby schläft bei mir im Arm/auf der Brust ein, immer wieder wunderschön.

Ausflug auf die Auer Dult: die Kinder sind im Kiga bzw. bei der Tagesmutter zur Eingewöhnung und wir können nach so langer Zeit endlich mal was alleine unternehmen. Herrliches Herbstwetter, wir kaufen Frühstücksgeschirr.

Herbstspaziergang an der Isar mit Mann und dem Kleinen, hinterher noch eine heiße Fischsuppe auf dem örtlichen Markt.

In der Herbstsonne im Cafe vor unserem Haus sitzen.

Endlich, endlich mal wieder beim Friseur gewesen. Ist sogar ganz gut geworden 😉

Der große kleine Sohn fragt den Onkel ganz selbstständig, ob er mit ihm in’s Kindertheater gehen will: Er hat da einen Flyer im Kiga gefunden, und ihn in einen Briefumschlag eingepackt als Geburtstagsgeschenk für den Onkel. Ich muss sogar ein bisschen Heulen vor Rührung….

Treffen vom großen kleinen Sohn mit seinem Kumpel aus der Spielgruppe; die zwei klettern richtig hoch und spielen so schön zusammen. Brausen mit ihren Laufrädern den Spielplatzhügel hinunter.

Begeisterung beim großen kleinen Sohn als wir auf dem Speicher bei Oma und Opa unser altes Playmobilpiratenschiff finden.

Das Baby bekommt zum ersten Mal einen Schokoladenkeks, er ist zwar bis zu den Ohren verschmiert, aber pures Glück für ihn.

Drei Flohmarktfunde für den Kleinen (zwei schöne Pullis, eine Frühlingsjacke für insgesamt 12 Euro).

Die ersten Winterstiefelchen für den Kleinen, schmelz.

Überhaupt Herbst-/Wintershopping für die Kinder, es macht mir so Spaß, sie einzukleiden, die Schränke auszumisten, umzuräumen; hier in den Läden vor Ort, aber auch im Internet schöne Sachen auszusuchen. Und diesmal haben sie wirklich ziemlich viel gebraucht 😉

Wieder diverse Ausflüge mit dem großen kleinen Sohn in die Bücherei, wir beide lieben es, er würde am liebsten jeden Tag gehen.

Kleine Wanderung mit Freunden und deren Kindern, ich trage den kleinen Sohn huckepack, und laufe voraus, allein durch den Wald und am Bach entlang. Der Kleine schläft ein, eng an meinen Rücken gekuschelt, es ist anstrengend, aber die Bewegung und die Ruhe tun total gut.

Endlich mal wieder ein Saunabesuch, muss ich wieder öfter machen, die Saune wirklich nicht weit weg, ich kann zu Fuß hingehen.

So viele gute Bücher aus der Bücherei ausgeliehen, diesmal sogar für mich 🙂

Total profan, aber auch total befreiend: wir haben unsere „Kammer“ entrümpelt.

Ich habe ein Kochbuch wieder gefunden, das ich ganz vergessen hatte, freue mich, wieder ein paar Sachen daraus zu machen.

Ich war wieder joggen, bei herrlichem Herbstwetter. Es hat so gut getan, ich war auch gar nicht so unfit, wie ich es nach fast zwei Jahren Sportpause vermutet hätte. Hinterher unter die heiße Dusche und ich habe mich wie neugeboren gefühlt.

 

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Kindermund

„Komm“ sage ich zum großen kleinen Sohn, der in einem großen Haufen frisch ausgeliehener Bücher aus der Bücherei sitzt und stöbert, „lass uns mal ein bisschen an die frische Luft gehen.“

“ Wir können doch das Fenster aufmachen, da kommt auch frische Luft rein.“

Ich musste so lachen, so ein neunmalkluger (gerade erst) Dreijähriger.

Noch im Speicher „gefunden“: Glücksmomente im Sommer

War ja klar: Freibad! Pommes, Eis, Rutsche, Toben im Kinderbecken und im „Strudel“, Wassermelone, total erhitzt in’s Becken tauchen, ein paar Bahnen schwimmen, das wilde Treiben vom Wasser aus beobachten.

Mit dem Fahrradanhänger an die Isar und in’s Flussbad.

Wir gehen Sonntag Mittag mal wieder in unser altes Stamm-Restaurant essen, endlich den zu Weihnachten vom Mann bekommenen Gutschein verfuttern… Früher haben wir dort im selben Haus gewohnt, deswegen werde ich immer gleich ein bisschen sentimental, wenn wir dort sind. Auch am Abend bevor ich zur Geburt vom Großen in die Klinik fuhr, war ich dort noch … Das Essen ist wirklich sehr, sehr gut, die Atmosphäre schön und der Wirt sympathisch, aber mit zwei kleinen Kindern geht man einfach nicht mehr so oft essen (zumindest wir nicht), vor allem weil es zwar kein Edel-Restaurant ist, aber eben auch nicht unbedingt eins  „für jeden Tag“ (außer man wohnt im selben Haus ist – wie wir damals- ein DINK-Paar 😉
Es klappt aber erstaunlich gut mit den Kindern, das Essen ist wieder hervorragend, insgesamt sehr entspannend.

Ich besuche mit den Kindern die Schwiegereltern in ihrer Ferienwohnung in den Bergen, wir gehen dort in’s Strandbad. Oma und Opa geben sich total Mühe, mir die Kinder ein bisschen „abzunehmen“, laden mich ganz lieb zum Essen ein. Am nächsten Tag kommt nachmittags der Papa nach, wir genießen alle zusammen nochmal den See mit Bergblick.

Rotwerd: mal wieder was in meinem Lieblingsladen gekauft, eine tolle Hose und einen schönen Gürtel (teuer, aber immerhin reduziert 😉

Besuch am See mit meinen Eltern, abends dann noch Grillen auf der Terrasse mit meinem Bruder. Das Baby liebt Würschtl 😉

Überhaupt: das Baby wie es fröhlich und genussvoll beim Essen schmatzt. Das Schmatzen ist jetzt schon zum Zeichen geworden, dass es etwas essen möchte, so süß!  Er verabscheut ja Brei und Gläschen (bis auf die Fruchtgläschen, die isst er zumindest ein bisschen). Aber er ist gerne bei uns mit, das ist zwar immer eine mega-Sauerei, aber ich freue mich immer so, wenn es ihm schmeckt, vor allem, weil er ja als er krank war, quasi gar nichts mehr gegessen hat.

Kindergartensuche in der Großstadt Teil II- 25 Absagen

Ja, wirklich ich bin hier im Bekanntenkreis der „Rekordhalter“: wir haben es auf bisher auf 25 Kindergarten-Absagen geschafft. Wobei ich heute in der Zeitung von einer Mutter gelesen habe, die hier in der Stadt 63 Absagen bekommen hat. 20 bis 30 Absagen seien keine Seltenheit…

Echt verrückt. Die städtischen Kindergärten (neun Stück) haben mir tatsächlich auch alle abgesagt. Dann  noch die Elterninitiative, bei der wir angeblich „die Favoriten“ waren (höhöhö) …Außerdem noch eine weitere Elternini, die ich auch sehr schön gefunden hätte….Bei beiden mussten wir uns an Elternabenden präsentieren, und haben anscheinend schlecht „performed“ 😉
Diese Elternabende sind auch so ein Kapitel für sich, vielleicht schreibe ich da auch mal was zu….

Aber ich bleibe dran ;-):

Habe die Suche auf das benachbarte Stadtviertel ausgedehnt (bin da leider kaum flexibel, weil ich ja mit dem Zug noch ziemlich weit ins Büro pendeln muss): dort bei drei weiteren Elterninis beworben. Sie lägen auf dem Arbeitsweg von meinem Mann, er könnte den großen kleinen Sohn zumindest morgens hinbringen, Abholen würde allerdings teilweise etwas schwierig, wegen der genialen Öffnungszeiten (14.00 Uhr???, da brauche ich eigentlich gar nicht erst in die Arbeit losfahren…) Bei einem dieser Kindergärten haben wir uns schon bei der Erzieherin vorgestellt und dann eine Absage bekommen…Naja, der wäre eh blöd gewesen….

Hier im Viertel noch bei drei weiteren Kigas beworben, aber da passt wohl das Alter/Geschlecht vom großen kleinen Sohn mal wieder nicht…  auch bei einem ziemlich teuren privaten nochmal angefragt….

Zweimal habe ich auch bei Stelle, die die Stadt (angeblich höhöhö) zur Unterstützung bei der Kindergartensuche eingerichtet hat, angerufen: ich hing wirklich eeeeewig in der Warteschleife. Aber die konnten mir auch nichts neues sagen, bzw. waren auch ziemlich unfreundlich wie ich fand…

Bei den städtischen/kirchlichen Kigas jeweils einzeln schriftlich rückgemeldet, teilweise sogar zweimal. Diese Kigas auch nochmal mehrmals abtelefoniert: das wurde mir von Bekannten und im Netz als Tipp gegeben: gebracht hat es bisher nichts. Ich wusste auch nicht so recht, was ich sagen soll, ich stehe ja auf der Warteliste und (zumindest angeblich) haben die ja feste Vergabekriterien (nach Dringlichkeit), was soll es bringen, dass ich anrufe? Es werde ansonsten ausgelost wurde mir gesagt…

Ansonsten schaue ich immer mal wieder, ob sich bei den Elterninis noch „was tut“, frage nochmal nach, bisher aber auch erfolglos.

Ich verstehe es wirklich nicht… es tut mir auch für den großen kleinen Sohn leid: er könnte zwar in seiner Spielgruppe bleiben, aber seine Freunde wechseln ja und dann wären nur noch jüngere Kinder da (mit denen hat er es seit dem kleinen Bruder aber sowieso nicht so). Er fragt auch schon häufiger nach dem „großen Kindergarten“.
Es fällt mir allmählich wirklich schwer, das ganze nicht persönlich zu nehmen. Es ist mir klar, dass es eigentlich Unsinn ist, aber ein bisschen habe ich das Gefühl, keiner will ihn…Angeblich gibt es hier im Viertel einen „Jungenüberschuss“, ah ja. Meine Güte, dann gibt’s halt nicht 50:50 Jungen-Mädchen in den Gruppen, war doch früher bei den Geschwistern auch nicht so….
Mal ganz abgesehen davon, dass ich auch arbeiten muss!

Glücksmomente der letzten Wochen

 

So lange ist es nun schon wieder her…Im Geiste habe ich zwar ab und zu „Momente gesammelt“, da der große kleine Sohn zur Zeit aber immer so spät in’s Bett geht (anderes Thema ;), bin ich abends einfach oft zu müde….Daher nun völlig ungeordnet und einfach drauf los:

Grillen bei Freunden, in deren kleinen Garten. Wir haben uns schon länger nicht mehr gesehen, können sogar einigermaßen in Ruhe ratschen, weil die Jungs schön und relativ friedlich 😉 miteinander spielen.

Es ist megaheiß: Ganztägiger Ausflug mit den Rädern und dem Hänger an das hießige Flussbad. Schon die Hinfahrt ist so schön, endlich mal wieder an der Isar schnell dahin radeln (der Mann zieht die Kinder). Fast wie früher. Und der Isarhighway ist (noch) gar nicht so voll wie sonst. Das Baden selber ist eiskalt, aber bei so einer Hitze extrem erfrischend! Der große kleine Sohn ist tapfer und steigt mit Schwimmflügeln und Schwimmreif ausgestattet mit mir hinein.

Die Jungs, wie sie im Urlaub einmal beide zusammen bei mir im Arm im Bett einschlafen (kommt sonst eigentlich nie vor, weil sie sich sonst gegenseitig stören…)

Diverse Freibadausflüge, das Wetter ist herrlich, eigentlich zu heiß:

– Ich spiele mit dem großen kleinen Sohn (teilweise schließen sich noch andere Kinder an ;-)) Seeungeheuer im Kinderbecken, wir haben einen Riesenspaß, die anderen Eltern schauen belustigt bis irritiert…

-Mehrmals kommt unsere nette Nachbarin samt Nichten mit ins Freibad. Wir „werfen“ uns mit dem großen kleinen Sohn zusammen in den „Strudel“ im Kinderbecken.

-Ich rutsche mit dem großen kleinen Sohn zusammen die große Rutsche hinunter.

-Pommes! (muss einfach sein im Freibad, auch der große kleine Sohn besteht stets auf „Pommes Schranke“).

Neue Sommerhose und Top im (leider teuren) Lieblingsladen hier um die Ecke.

Die nette Nachbarin überrascht uns mehrmals mit Kuchen.

Sommerfest der Spielgruppe vom großen kleinen Sohn im wunderschönen großen Garten der Pfarrei. Die Leiterin hat sich so Mühe gegeben, hat unter anderem für die Kinder eine ganz schöne Schatzsuche organisiert, sich dabei selbst als Pirat verkleidet und eine ganz tolle Schatzkarte gebastelt.

Diverse Besuche vom großen kleinen Sohn bei seinem Spielgruppenfreund. Mir macht es total Spaß, die beiden zusammen zu beobachten. Auch mit der (kleinen) Schwester versteht er sich gut. Die drei sind so lustig zusammen.

Ich treffe endlich mal wieder eine alte Freundin. Zusammen gehen wir mit den Kindern auf den Spielplatz.

Der große kleine Sohn, wie er abends einschläft, wenn ich noch bei ihm Zimmer bin. Eine ganze Zeit lang, konnte er nur Ruhe finden, wenn er alleine war, jetzt schläft er öfter auch mal wieder ein, wenn ich dabei bin. Das ist schön und ein bisschen „wie früher“.

Mein neues Kochbuch „Jerusalem“, hatte schon viel davon gelesen, jetzt doch gekauft und es hat sich auf alle Fälle gelohnt.

Nachts im Bett mit beiden Kindern. Der große kleine Sohn kommt uns nun hin und wieder selbstständig nachts „besuchen“, oft eng und heiß, oft aber auch total gemütlich, vor allem, wenn es dann noch ein Riesengewitter gibt.

Das neue Laufrad vom großen kleinen Sohn, damit fetzt er richtig schnell. Ich hatte mir ja ein bisschen Sorgen gemacht, dass er es immer noch nicht kann, aber mit dem neuen klappt es auf Anhieb.

Kinobesuch mit einer Freundin, ich kann den Film sogar zu Ende sehen, obwohl er Überlänge hat 😉
Film war super, ich leider etwas unentspannt, weil das Baby ein bisschen krank war und ich mir nicht so sicher war, ob der Papa das so hinkriegt. Hat aber wohl alles super geklappt.

Ein sehr gutes Buch geliehen bekommen, „Liebesleben“, die beiden anderen aus der Trilogie hatte ich schon gelesen (hatte zufälligerweise „von hinten“ angefangen). Will jetzt auf alle Fälle wieder mehr lesen und weniger „daddeln“!

Das Baby steht schon seit mehreren Wochen, macht auch schon kleine Tapser. Er ist schon richtig mobil. Das erste mal richtig von selbst aufgestanden ist er, als der Papa ihm ein Stück Kuchen hingehalten hat 😉

Das Baby, wie es vor sich hinbrabbelt, es macht so Spaß, ihn zu beobachten.

Glücksmomente der letzten Wochen

Frühling.

Besuch eines (Bach-)Kantatengottesdienstes hier in der Kirche bei uns um die Ecke. Dort wurde der große kleine Sohn auch schon getauft. Als wir die Kirche betreten empfängt uns der Chor mit „Erschallet ihr Lieder, erklinget ihr Saiten“. Der Sohn entdeckt gleich den Kontrabass. Ich liebe Bachmusik, der Sohn ist auch ganz beeindruckt, er fragt während des Gottesdienstes mehrmals: „Jetzt wieder Musik kommt?“ Beim Beten steht er ganz selbstständig mit auf und faltet andächtig die Hände. Mir kommen mehrmals vor Rührung die Tränen, schon wegen der herrlichen Musik , aber auch, wenn ich daran denke, dass der Sohn vor nicht allzu langer Zeit als kleines Baby hier getaut wurde. Und nun steht er schon als ganz eigenständige Person hier neben mir.
Draußen empfängt uns schönstes Frühlingswetter.

Einladung zum Grillen bei der Familie des Kindergartenfreundes vom großen kleinen Sohn, herrliche Dachterrasse, super leckeres Fleisch, die Kinder spielen (zumindest überwiegend) ohne Streit 😉 Die Eltern geben sich so viel Mühe und bewirten uns ganz lieb.

Der große kleine Sohn, wenn er mir Bussis gibt (damit ist er nicht so freigiebig 😉

Das Baby, wenn es beim Stillen seine kleine dicke Pfote auf meinen Busen legt.

Der erste Ausflug mit dem neuen Fahrradanhänger, die Jungs halten Händchen.

Frühstück mit dem großen kleinen Sohn auf dem Balkon.

Das Baby ist mittlerweile schon so mobil. Im Alltag komme ich gar nicht dazu, das so richtig zu bemerken, bzw. finde es teilweise eher „unpraktisch“ (schäm). Aber im Krabbelkurs komme ich mal dazu, ihn richtig zu beobachten. Das ist so interessant.

Zwei total niedliche Hosen für das Baby hier im Kinderladen um die Ecke  gekauft. Bin zwar pleite und brauchte sie nicht wirklich, aber trotzdem 😉

Mein neues I-Phone ;-), habe mich ja wirklich jahrelang dagegen gesträubt, aber es ist schon sehr praktisch…und so hübsch 😉

Die Kastanien blühen in voller Pracht.

Der Innenhof, auf den wir von unserem Balkon aus schauen, so ruhig und grün, die Amsel zwitschern, zwei Eichhörnchen fetzen die (allerdings recht armselige) Kastanie entlang. Meisen und Grünfinken besuchen unseren Balkon, leider auch immer wieder zwei extrem hartnäckige Tauben. Es ist so ruhig, dass man gar nicht merkt, dass man mitten in der Stadt ist.